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Tipps für Tierfreunde und Besitzer von Haustieren

Mit dem Hund in den Urlaub

Wer einen Hund besitzt, kennt das Dilemma vermutlich: Soll der Hund mit in den Urlaub, soll er zu Hause bleiben und von verwandten oder Nachbarn versorgt werden, oder soll der Liebling gar zu Fremden in eine Hundepension?

Wenn der Hund mit in den Urlaub soll, muss schon vorher vieles klar sein.

Erstens: Ist der Hund am Urlaubsort überhaupt glücklich? Eine vierzehntägiger Wanderurlaub mag vielleicht für einen jungen, beweglichen Hund Spaß pur bedeuten, aber der alte Schäferhund mit seinem Hüftleiden wird spätestens nach den ersten paar hundert Höhenmetern w.o. geben müssen und seine Familie für komplett verrückt halten. Auch auf einer Mittelmeer-Kreuzfahrt ist ein Hund sicher fehlbesetzt, schon mal rein aus Platzgründen. Kein Auslauf, zu viele Menschen auf wenig Raum – das stresst Tier und Halter.

Zweitens: So schön das Leben mit einem Haustier auch ist, ein wenig sind die animalischen Mitbewohner doch wie Kinder und man ist recht froh, wenn man sie gut versorgt für eine oder zwei Wochen in einer lieben Umgebung weiss und mal ganz für sich selbst sein kann. Das ist kein Zeichen von Lieblosigkeit oder Abschieben von Verantwortung! Die Verantwortung übernimmt der Besitzer durch die sorgfältige Auswahl des Urlaubsquartiers für den Hund.

Und damit kommen ich auch schon zum dritten Punkt: Wenn der Hund schon nicht bei seiner Familie bleibt, soll zumindest die Unterbringung höchsten Ansprüchen genügen.

Entweder hat man in der Nachbarschaft oder unter den Verwandten einen kompetenten Hundehalter, der zur Urlaubspflege bereits ist, oder man wendet sich an Profis. gute Hundepensionen sind schon lange nicht mehr die Vorstufe zum Tierasyl, sondern hygienisch einwandfreie Spezialisten, in denen Hunde im Rudel ihr Sozialverhalten artgerecht ausleben können. Gute Hundehotels haben kein Problem damit, wenn man sich vorher erkundigt, die Räume und die Zwinger besichtigt und sich ein Bild über den Betrieb macht.

Damit steht einem erholsamen Urlaub für Mensch und Haustier nichts im weg.

Zeckenschutz für Hunde und Katzen: Welches Zeckenmittel hilft?

Zecken sind kleine Spinnentiere, die sich von Blut ernähren und im warmen, feuchten Unterholz auf Beute lauern. Sobald sich ein potentielles Opfer, sei es Mensch, Katze, Hund oder ein anderes Tier, nähert, werden sie von ihrer Lauerposition abgestreift und stechen in die Haut des Wirts.

Dieser “Zeckenbiss” ist nicht sehr schmerzhaft, weil die Zecken ähnlich wie Gelsen blutgerinnungshemmende Sekrete in die Wunde injizieren, die aber im Unterschied zu den Wirkstoffen der Insekten zusätzlich entzündungshemmende und betäubende Wirkstoffe enthalten. So kann die Zecke über mehrere Tage unbemerkt an der Einstichstelle saugen, bevor sie gesättigt vom Wirt abfällt.

Zwei Krankheiten werden häufig von Zecken übertragen: FSME, eine Entzündung von Gehirn und Hirnhaut, und die Bakterienkrankheit Borreliose. Das Robert-Koch-Institut schätzt, dass einer von 300 Zeckenbissen zu Borreliose führt.

Für Katzen und Hunde, die ja einen großen Teil des Tages im Garten verbringen oder mit ihren Frauchen und Herrchen im Wald und auf Wiesen spazieren, gibt’s verschiedene Zeckenmittel:

Zeckenschutz-Halsband

Die Erfahrungen von Hunde- und Katzenbesitzern mit Halsbändern zum Zeckenschutz gehen weit auseinander. Von “absolut wirkungslos” bis “super” reichen die Kommentare der Tierbesitzer, sodass eine Beratung durch den Tierarztes vor einem Kauf ratsam ist.

Zeckenschutzsprays

Sprays halten Zecken für einige Stunden nach der Behandlung von Hund und Katze fern und damit nur für den fallweisen Schutz geeignet.

Zeckenschutz-Tropfen (Spot-On-Präparate)

Das Zeckenschutzmittel wird auf das Nackenfell und bei grösseren Hunden auch auf die Schwanzwurzel getupft und verteilt sich in den folgenden Tagen über die gesamten Hautoberfläche. Die Behandlung muss alle vier Wochen wiederholt werden.

Trotz aller Schutzvorkehrungen sollte man seinen vierbeinigen Liebling während der warmen Jahreszeit nach jedem Tag im Freien auf Zeckenbefall absuchen und die Zecken entfernen. Die althergebrachten Hausmittel wie das Betupfen des Zeckenkopfs mit Öl haben schwere Nachteile. Statt dessen verwendet man besser eine Pinzette, ein Skalpell oder spezielle Zeckenzangen, um den Parasiten mit stetigem Zug zu entfernen.

Taucht nach einigen Tagen bis zu drei Wochen eine kreisrunde blutrote Verfärbung rund um eine Einstichstelle auf, ist es auf jeden Falls nötig, den Tierarzt aufzusuchen.